Einlass ab 17:30 Uhr!

(Zeiten können sich leicht verschieben)

In den großen Vortragspausen, hört das Programm nicht auf! Es gibt in den Räumen des Campus' Unteres Schlosses weiteres spannendes Programm! Stay tuned!

18:00 Uhr

Fabian Rompf
(S3 Racing)

"Vollgas im Studium mit S3 Racing"

Wir sind das Formula Student Team aus Siegen. Junge, ambitionierte Studenten, die hungrig nach Erfolg und Erlebnis sind, die über den Tellerrand des Studiums hinausblicken. „Young Professionals“, die die Chance ergreifen, praktische Erfahrungen zu sammeln und den ersten Fuß in die Tür zum Berufsleben stellen. Gemeinsam konstruieren, fertigen, fahren und vermarkten wir einen Formel-Rennwagen auf den verschiedensten Events in der Welt. Wir möchten Sie einladen einen Blick in die Welt der Formula Student und auf unser diesjähriges Rennfahrzeug zu werfen.

19:00 Uhr

Tobias Leßner
(Department Erziehungswissenschaft und Psychologie)

"Freiheit statt Stillsitzen?! – Über den Alltag an Demokratischen Schulen"

Die Menschenrechtscharta und das Grundgesetz geben Eltern eine große Entscheidungsfreiheit über die Erziehung und Bildung ihrer Kinder. Sie können, wenn sie wollen, auch selbst eine Schule gründen: „Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet.“ (Art. 7(4) GG). Immer häufiger gründen Eltern Schulen, die sie Demokratische Schulen nennen und in denen der Wunsch nach einer alternativen Pädagogik zum Ausdruck kommt.
Mit ihrer Selbstbezeichnung „Demokratisch“ möchten die Akteure u.a. die Freiheit und Gleichheit von Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen betonen. So können dort SchülerInnen in einem hohen Maß über ihr eigenes Lernen bestimmen und die meisten Angelegenheiten der Schule, wie z.B. Schulregeln, Personalentscheidungen, Finanzen, mitgestalten.
Im Vortrag wird dargestellt, welche schulpädagogischen Überlegungen von den Akteuren Demokratischer Schulen bearbeitet werden und wie sich diese in der alltäglichen Praxis zeigen.

20:40 Uhr

Dr. Daria Berdnikova
(Chemie & Biologie)

"RNA: eine unbekannte Welt"

Die Abkürzung "DNA" ist weitestgehend bekannt. Viele Menschen wissen, dass die DNA wie eine Doppelhelix aussieht und unsere genetische Information codiert. Wenn ich jedoch erwähne, dass ich mit RNA arbeite, werden mir häufig die folgenden Fragen gestellt: RNA? Was ist das? Was ist der Unterschied zwischen DNA und RNA? Warum brauchen wir das? Warum ist es wichtig? In meinem Vortrag werde ich diese Fragen beantworten und viele andere interessante Dinge über RNA erzählen. Sie werden erfahren, wie RNA aufgebaut ist und welche wichtigen Funktionen sie in lebenden Organismen ausübt. Ich werde erklären, was RNA-Viren sind und wie die Untersuchung von RNA bei der Behandlung von HIV und Hepatitis C helfen kann. Abschließend werde ich erzählen, wie die Eigenschaften von RNA durch Licht manipuliert werden können.

21:40 Uhr

Dr. Michael Hauschild
(CERN)

"Grundlagenforschung und Gesellschaft am Beispiel des Europäischen Forschungszentrums für Teilchenphysik CERN"

Grundlagenforschung ist ein elementares Kulturgut des Menschen und befriedigt die menschliche Neugier und den Drang, etwas Neues, Unbekanntes hinter dem bekannten Horizont zu finden und die tieferen Zusammenhänge der Natur zu begreifen.
Produkte der Grundlagenforschung sind Wissen und Erkenntnis. Auf dieser Wissensbasis baut die angewandte Forschung auf und ermöglicht uns technologische Fortschritte, ohne die unsere heutige Welt nicht mehr vorstellbar wäre.
Ein einzigartiges Beispiel für das Zusammenspiel von Grundlagenforschung und Technologie ist das Europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN bei Genf. Dort werden die kleinsten Bausteine der Materie und die untereinander wirkenden Kräfte erforscht.
Neben dem reinen Erkenntnisgewinn über die elementarsten Zusammenhänge der Natur führen die dazu notwendigen innovativen Technologien und Methoden auch zu unmittelbarem Nutzen für die Gesellschaft, wie dem World Wide Web als bekanntestem Beispiel. Die Ausbildung von jungen Wissenschaftlern sowie die internationale Verständigung sind weitere Kernaufgaben des CERN.

23:20 Uhr

Sascha Hohmann
(Physik-Didaktik)

"Extraterrestrisches Leben – Wo lohnt sich die Suche?"

Seit der Entdeckung der ersten Exoplaneten in den 1990er Jahren wurde eine große Anzahl von Planeten in anderen Sternensystemen identifiziert – mittlerweile etwa 4000 an der Zahl. Anders als zuvor gedacht sind Planetensysteme also nichts ungewöhnliches, vielmehr besitzen die meisten Sterne eines. Damit stellt sich immer stärker die Frage, ob die Erde der einzige Planet ist, auf dem Leben möglich wäre. Doch wo wäre eine Suche – sollten die technischen Möglichkeiten eines Tages so weit sein – am erfolgversprechendsten? Welche Bedingungen müssen Planet und Stern erfüllen, um Leben zu ermöglichen? Und warum sind die meisten bisher gefundenen Planeten dafür ziemlich ungeeignet? Mithilfe einfacher Überlegungen sollen diese und weitere Fragen beantwortet werden.

00:20 Uhr

Dr. Tobias Scholz
(Lehrstuhl für Personalmanagement und Organisation)

"Die Welt des eSports - Implikationen für eine digitalisierte Arbeitswelt"

Der eSport oder das kompetitive Spielen ist ein Phänomen, das in den letzten Jahren exponentiell angewachsen ist. Immer mehr Vereine, wie z.B. FC Schalke 04, investieren in eSports und Unternehmen wie Wüstenrot agieren als Sponsoren. Dies geschieht vor allem deshalb, weil mit eSports eine junge Zielgruppe erreicht wird, die sonst nur schwer zu erreichen ist. Die eSports sind aber auch für das Personalmanagement interessant, denn es handelt sich um ein Phänomen, das die Digitalisierung, Globalisierung und die Agilität in seiner DNA hat. Deshalb ist es sinnvoll, wenn wir von der Digitalisierung reden, auch Branchen zu betrachten, die die Digitalisierung schon praktizieren, denn sie geben einen Einblick in unsere zukünftige Arbeitswelt. Dabei sind Themen wie Motivation, Gesundheitsmanagement, Teamzusammenstellung, Home-Office und Work-Life-Balance natürlich relevant. Zugleich zeigt es auf, dass die schöne neue Arbeitswelt, so wie die Politik und die Beratungsunternehmen sie sich erträumen, vielleicht doch anders aussehen muss, wenn man die Arbeitswelt der eSports analysiert.